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Sammlungspräsentation Die Schätze aus dem Osthaus Museum -- English version below -- Das Osthaus Museum Hagen ist das bedeutendste Kunstmuseum Südwestfalens. Seine Sammlungen umfassen Werke der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst, darunter Gemälde von Auguste Renoir, Franz Marc, Gabriele Münter, August Macke, Alexej von Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Emil Nolde, Otto Dix und Lyonel Feininger. 1902 hatte Karl Ernst Osthaus (1874-1921) hier, im Zentrum der Innenstadt, das private Folkwang-Museum gegründet. Sein Anliegen war es, neue Impulse nach Hagen zu holen und Schönheit in die Industriestadt zurückzubringen. Dafür investierte er in eine vielfältige Sammlung, die 1922 nach Essen verkauft wurde. Blick in den Gemäldesaal, Foto: Deimel + Wittmar Fotografie ![]() 1930 wurde das Museum als städtische Kunstsammlung neu gegründet und trug zunächst den Namen Christian Rohlfs-Museum. Bis zur Machtübernahme durch die Nationalsozialisten war es damit das erste Museum in Deutschland, das einem Künstler der Moderne gewidmet war. Seit 1955 befindet sich das Osthaus Museum in den ehemaligen Räumen des Folkwang-Museums, die Karl Ernst Osthaus von dem belgischen Architekten Henry van de Velde hatte ausgestalten lassen. Eingebunden in die einzigartige Architektur aus der Zeit des Jugendstils sind heute Werke von George Minne, Ida Gerhardi, Jan Thorn Prikker, Christian Rohlfs sowie die raumfüllende Installation „Architektur der Erinnerung“ von Sigrid Sigurdsson. Blick in die Sammlung, Foto; Rainer Stamm ![]() In den seit 1972 errichteten Erweiterungsbauten des Museums werden Kunst nach 1945, Wechselausstellungen und zeitgenössische Positionen präsentiert. Von großformatigen Gemälden, über Fotografien bis hin zu Skulpturen und Lichtkunst präsentiert das Museum ein facettenreiches Programm moderner und zeitgenössischer Kunst – ganz im Sinne seines Namensgebers. English version The Osthaus Museum Hagen is the most important art museum in South Westphalia. Its collections include works of classical modernism and contemporary art, including paintings by Auguste Renoir, Franz Marc, Gabriele Münter, August Macke, Alexej von Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Emil Nolde, Otto Dix and Lyonel Feininger. In 1902, Karl Ernst Osthaus (1874-1921) founded the private Folkwang Museum here, in the center of the city. His aim was to get new impulses to Hagen and bring beauty back to the industrial city. To this end, he invested in a diverse collection, which was sold to Essen in 1922. In 1930, the museum was re-established as a municipal art collection and initially bore the name Christian Rohlfs-Museum. Until the National Socialists came to power, it was the first museum in Germany dedicated to a modern artist. Since 1955, the Osthaus Museum has been housed in the former rooms of the Folkwang Museum, which Karl Ernst Osthaus had designed by the Belgian architect Henry van de Velde. Today, works by George Minne, Ida Gerhardi, Jan Thorn Prikker, Christian Rohlfs and the room-filling installation “Architecture of Memory” by Sigrid Sigurdsson are integrated into the unique architecture from the Art Nouveau period. Art since 1945, temporary exhibitions and contemporary positions are shown in the museum extension built in 1972. From large-format paintings and photographs to sculptures and light art, the museum presents a multifaceted program of modern and contemporary art - in keeping with the spirit of its namesake. |