VERANSTALTUNGEN
Das Auditorium des Kunstquartiers im Emil Schumacher Museum ist für Vorträge, Filmvorführungen, Konzerte und Festveranstaltungen eingerichtet. Direkt an das Foyer des Kunstquartiers angeschlossen, bietet der Saal Platz für 130 Personen.





 
 
17.02.2019, 11.30 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
VARIATIONEN DER KLASSIK
Huijing Han
Von Bachs Toccata bis "O Du lieber Augustin"

Huijing Han spielt ein buntes und abwechslungsreiches Programm, das von Bachs bekannter „Toccata und Fuge“ in d-Moll über Chopins Walzer und elf nicht ganz seriöse Variationen über „O Du lieber Augustin“ des Komponisten Kurt Hausschild, deren Uraufführung sie im September in Berlin gab, bis hin zu den jazzigeren Klängen von Gershwin reicht.

Die in Hagen besonders durch ihre eigene Klavierreihe bekannte Pianistin wurde im Dezember 2018 zum „Steinway Artist“ ernannt und gehört damit zu einem exquisiten Kreis renommierter Künstler wie Martha Argerich, Vladimir Horowitz, Arthur Rubinstein, Jacky Terrasson und vielen weiteren Größen. Nun kommt sie für ein Konzert zurück nach Hagen.

Eintritt: € 15,-
Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 - 32689

 Download: Flyer Klassik & Jazz im ESM 1/2019


 
 
23.02.2019, 9 UHR BIS CIRCA 17 UHR, EXKURSION
Gemeinsam mit dem Karl Ernst Osthaus-Bund e.V. laden wir ein zur Exkursion zum Museum Küppersmühle Duisburg sowie zum Clemens Sels Museum Neuss:

 
Emil Schumacher - Inspiration und Widerstand
 

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Das MKM Museum Küppersmühle richtet Emil Schumacher eine umfangreiche Retrospektive mit großformatigen Werken aus. Die beiden ältesten Bilder in der Ausstellung stammen aus dem Jahr 1950, das jüngste aus dem Jahr seines Todes 1999. Das Emil Schumacher Museum ist u.a. Hauptleihgeber für die Ausstellung, die darüber hinaus aber durch zahlreiche Leihgaben mit bedeutenden Werken Schumachers ergänzt wurde. Interessante Bezüge ergeben sich zudem zur ständigen Sammlung des Hauses. Die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Eva Müller-Remmert, stellt uns das Konzept der Ausstellung vor und berichtet über die Entwicklung der Ausstellungsidee. Mit ihrer persönlichen Sicht auf Schumacher weicht sie dabei speziell für uns von einem üblichen Ausstellungsrundgang mit Werkeinführung ab.

2019 jährt sich der Einbau der revolutionären Glasfenster von Johan Thorn Prikker in die Dreikönigenkirche in Neuss zum 100. Mal. Der damit vollzogenen Übergabe an die Öffentlichkeit ging eine lange und kontroverse Diskussion um die expressive Kunst der Moderne voraus. Diese Begebenheit nimmt das Clemens Sels Museum Neuss zum Anlass, die Entwicklung der Moderne im Rheinland neu zu beleuchten und zu thematisieren, wie die Stadt Neuss zu einer Keimzelle der internationalen modernen Kunstszene werden konnte. Im Fokus stehen neben dem Niederländer Johan Thorn Prikker sein Krefelder Schüler Heinrich Campendonk und der mit beiden befreundete Heinrich Nauen. Sie pflegten enge Kontakte zum Kölner Sonderbund und zum Deutschen Werkbund, die sich ebenso der modernen Formensprache verschrieben hatten und die mit ihrem Streben nach einer Symbiose von freier und angewandter Kunst zu einem Gesamtkunstwerk einen zentralen Gedanken des späteren Bauhauses vorwegnahmen. Dr. Uta Husmeier-Schirlitz, die Direktorin des Hauses wird uns durch die Ausstellung, in der auch Hagener Werke zu sehen sind, führen. Danach besteht die Möglichkeit, die Dreikönigenkirche zu besichtigen.


Treffpunkt: 9 Uhr, Parkplatz Goldene Pforte (beim Hohenhof)
Rückkehr ca. 17 Uhr

Kosten: € 35, für Bus und Eintritte
Anmeldung bis zum 19.02.2019: bei Nicole Lopez, nlopez@esmh.de oder
telefonisch 02331 - 3060066


 
 
28.02.2019, 18 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
ITALIENISCHE KLANGWELTEN
Duo Pitros - Trompete und Klavier
Luigi Santo (Trompete), Daniela Gentile (Klavier)

Aus der Idee, Geschichten aus unterschiedlichen Klangwelten zu erzählen, entstand das Duo Pitros. Aus den vielfältigen Klangeigenschaften ihrer beiden Instrumente Trompete und Klavier weben Luigi Santo und Daniela Gentile ein feines Netz, auf dessen Grundlage sie ihre Musik und ihr breit gefächertes Repertoire präsentieren. Das Duo Pitros nimmt sein Publikum mit auf eine emotionale Reise durch die Zeit, dabei verstehen es die beiden exzellenten Musiker aus dem Süden Italiens immer, durch ihre musikalische Sensibilität die passende Atmosphäre entstehen zu lassen. Ihre Musik berührt die Zuhörer und zielt mitten ins Herz. Das Programm dieses außergewöhnlichen Konzertabends reicht dabei von romantischen Werken aus Russland und Italien über Gershwin bis hin zu modernen Kompositionen.

Eintritt: frei

 Download: Flyer Klassik & Jazz im ESM 1/2019


 
 
07.03.2019, 18 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
DIE GANZE FARBPALETTE DES JAZZ
Acoustic Jazz Trio
Felix Krampen, Uli Bär & Ralf Bornowski

Beim Acoustic Jazz Trio handelt es sich um drei eigene Köpfe, die schöpferisch und spielerisch mit Standards genauso umzugehen wissen wie mit Eigenkompositionen. Musik lieben und Musik leben – daraus entsteht ein eigenwilliger und lebendiger Sound, ein Klangteppich, der aus verschiedenen Jazzstilen gewebt ist. Mit Swing, Bossa Nova, Limbo und Tango wird den Zuhörern die ganze Farbpalette des Jazz geboten.

Die Musiker Felix Krampen (Gitarre), Uli Bär (Kontrabass) und Ralf Bornowski (Percussion) werden Jazzkompositionen jenseits gängiger Standard-Klischees präsentieren und mit interessanten Arrangements und jazzigen Improvisationen überzeugen.

Eintritt frei

 Download: Flyer Klassik & Jazz im ESM 1/2019


 
 
16.05.20019, 19 UHR, KINO

FILM AM BAUHAUS - VON ABSTRATION, REFORMARCHITEKTUR
In Kooperation mit dem Kino Babylon des Kulturzentrums Pelmke und dem Architekten und Ingenieurverein Mark-Sauerland präsentieren wir Ihnen im Rahmen von 100 Jahre Bauhaus den Film "Film am Bauhaus – von Abstraktion, Sozialreportage und Reformarchitektur".

Eingeführt und erläutert von Thomas Tode (Filmemacher, Kurator und Publizist, Hamburg).
ca. 120 Minuten

Auch wenn die „Filmversuchsstelle“ am Bauhaus niemals als Fach eingerichtet wurde, so spielte der Film doch in der Konzeption der Schule eine große Rolle: 25 Studenten und Professoren drehten Filme! Darunter finden sich nicht nur die abstrakten Kurzfilme von Laszló Moholy-Nagy, Werner Graeff, Kurt Schwerdtfeger, Ludwig Hirschfeld-Mack und dem Hagener Bauhausschüler Heinrich Brocksieper. Eingreifen in eine Massenkultur wollten sie mit Filmen zur Reformarchitektur, wie Richard Paulicks Porträt des Dessauer Wohnhauses von Walter Gropius, und mit sozialkritischen Dokumentarfilmen über prekäre Lebensverhältnisse in Berlin (Moholy-Nagy) oder die zunehmende Aggressivität im Wahlkampf der letzten freien Reichstagswahl (Ella Bergmann-Michel, 1932).

Eintritt: 6,50 € / ermäßigt 5 €
Reservierungen: T +49 2331 / 33 69 67 oder kino@pelmke.de
 

 

Karten bitte spätestens bis zehn Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.


 
 
17.06.19, 19 UHR, KINO

LEBEN IN DER STADT VON MORGEN
n Kooperation mit dem Kino Babylon des Kulturzentrums Pelmke und dem Architekten und Ingenieurverein Mark-Sauerland präsentieren wir Ihnen im Rahmen von 100 Jahre Bauhaus den Film "Leben in der Stadt von Morgen".

Deutschland 2007
Regie: Marian Engel,
95 Min.

Auf der Berliner Interbau 1957 wurde der ideelle Grundstein zum West-Berliner Hansaviertel gelegt. Mit dem Neubaugebiet sollte nicht allein Wohnraum geschaffen werden, sondern auch die Idee einer durchgrünten Stadt beseelt werden. 64 der weltweit bekanntesten Architekten der Klassischen Moderne – unter ihnen Le Corbusier, Oskar Niemeyer, Walter Gropius, Alvar Aalto, Jan van den Broek oder Jacob Bakema – waren an dem Projekt beteiligt. Der Dokumentarfilm entstand zum 50. Geburtstag des Hansaviertels. Er zeigt die Aufbruchsstimmung der damaligen Zeit und fragt heutige Bewohner nach der Wohn- und Lebensqualität in dem international gewürdigten Wohnmodell. Findet sich der hohe, weltanschauliche Anspruch seiner Schöpfer an Fortschritt, Freiheit und Demokratie in der Lebenswirklichkeit der Bewohner wieder? Dokumentation über das Hansaviertel als spannungsreiches, lebendiges Gemeinwesen mitten im Herzen Berlins.

Eintritt: 6,50 € / ermäßigt 5 €
Reservierungen: T +49 2331 / 33 69 67 oder kino@pelmke.de


 

Karten bitte spätestens bis zehn Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.


 
 
24.06.2019, 20 UHR, KONZERT

KLAVIER FESTIVAL RUHR
Alexandra Dariescu

Claude Debussy: Estampes | L'isle joyeuse
Germaine Tailleferre: Romance | Pastorale | Impromptu | Larghetto | Valse lente
Lili Boulanger: Prélude in Des-Dur | Trois morceaux
Frédéric Chopin: Andante spianato et Grande Polonaise in Es-Dur op. 22
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Nussknacker-Suite op. 71a (Auswahl) (Bearbeitung von Mikhail Pletnev)

Mit ihrer faszinierenden Bühnenpräsenz und ihrer außergewöhnlichen Programmgestaltung ist die aus Rumänien stammende, in Großbritannien lebende Pianistin Alexandra Dariescu in den letzten Jahren mehr und mehr in den Fokus der internationalen Kritik gelangt. Aufsehen erregte sie im Dezember 2017 mit ihrer innovativen Live-Performance Der Nussknacker und ich für Klavier, Ballerina und digitale Animation. In dieser Saison stehen neben ihrem Debüt beim Klavier-Festival Ruhr u.a. Auftritte in Wien, Brüssel und London sowie eine Tournee nach China, Australien und in die Vereinigten Arabischen Emirate auf dem Programm. „In höchstem Maße beeindruckend" nannte das BBC Music Magazine ihr „herrlich durchdachtes Spiel“. Und dass der große Sir András Schiff die junge Rumänin als Mentor betreut, spricht ebenfalls dafür, dass dieser charismatischen Pianistin eine große Karriere bevorsteht. Bei ihrem Solo-Recital wird sie eine vielfältige musikalische Mischung präsentieren, die von Tschaikowskys Nussknacker-Suite bis zu Préludes der französischen Komponistin Lili Boulanger reicht.