02.12.2021, 18.00 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
I LOVE PARIS
Nina Dahlmann Quartett

Mit seinem Programm „I love Paris“ verzaubert das Quartett der jungen Sängerin Nina Dahlmann das Publikum mit einer besonderen Auswahl der Jazzgeschichte aus Frankreich. Die vier Musiker haben die schönsten Chanson und Jazzstandards aus Frankreich und Paris im Reisegepäck. Die Inspiration für ihr aktuelles Programm „I love Paris“ nach einem Song von Cole Porter hatte Nina Dahlmann bei ihrem letzten Besuch in Paris.
„Paris inspiriert mich einfach immer wieder aufs Neue und gibt mir musikalische Anregungen zu innovativen Jazzimprovisationen.“
Die junge Sängerin gilt in Fachkreisen als Ausnahmetalent. In zahlreichen Konzerten und auf Festivals hat sie sich in den letzten Jahren bereits einen eindrucksvollen Ruf erworben. Auf dem Take 5 Jazzfestival ist Nina Dahlmann ein gern gesehener Gast.
Nina Dahlmann studierte Jazz Performing Arts an der Musikhochschule Osnabrück bei Romy Camerun, nach einem Studienaufenthalt am Conservatoire de Musique in Lyon/Frankreich bei Jérôme Duvivier setzt sie aktuell ihre musikalische Ausbildung in Jazzgesang an der Folkwang Universität der Künste bei Romy Camerun fort.
Nina Dahlmann hat für ihr Programm „I love Paris“ interessante Musiker eingeladen, die alle entlang des Hellwegs leben und arbeiten: das sind der Pianist Sven Bergmann, der Kontrabassist Uli Bär und Martin Siehoff am Schlagzeug Das Trio hat sich zur Aufgabe gemacht, die Traditionslinie des Hardbop in der Tradition von Kenny Barron weiterzuführen. Die Musik dieses hervorragend aufeinander eingespielten Trios bringt die Leidenschaft dreier Musiker zum Ausdruck, die sich mit Herz und Seele dem Jazz verschrieben haben. Die Klänge, die sie ihren Instrumenten entlocken, entführen das Publikum in eine imaginäre Welt, die die Leichtigkeit des Seins widerspiegelt. Die drei Musiker um Sven Bergmann gehören zu den modernen, lyrisch und rhythmischen spielenden Jazztrios.

An diesem Abend präsentieren die drei exzellenten Musiker gemeinsam mit Nina Dahlmann eine Auswahl an französischen Jazzstandards und Chansons und nehmen ihre Zuhörer mit in einen Kurzurlaub nach Frankreich, in das Land der Liebe und des savoir-vivre.

Eintritt frei
Wir bitten Corona-bedingt um Reservierung mit Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer unter info@esmh.de


 
 
09.12.2021, 18.00 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
SÜDITALIENISCHER JAZZ
Maurizio di Fulvio Quartett

Das Quartett um den weltweit agierenden Gitarristen Maurizio di Fulvio aus Pescara (Italien) und den sizilianischen Trompeter Gregorio Mangano aus Palermo präsentiert klangvollen italienischen Jazz. Doch auch unbekannte Kompositionen aus Ihrer süditalienischen Heimat haben die beiden italienischen Musiker im Reisegepäck.
Ein Abend mit dem weltweit agierenden Gitarristen Maurizio di Fulvio aus dem tiefen Süden Italiens, di Fulvio stammt aus Pescara, ist ein spannender Jazzabend mit süditalienischem Temperament. Seine Aufführungen gelten als temperamentvoll und energisch, raffiniert und verziert, immer zwischen Tradition und Innovation schwebend. Auf seiner künstlerischen Reise kommen schwarzer Jazz, Latin Jazz, Rock, Schattierungen des Klassikers und die Sensibilitäten eines Interpreten zusammen, der eine solide Technik mit einer ausgeprägten kompositorischen Ader vereint.

In dem sizilianischen Trompeter Gregorio Mangano hat di Fulvio einen Gleichgesinnten gefunden. Klassisch ausgebildet am Musikkonservatorium von Palermo, spielte Mangano zunächst im Orchester des „Teatro Massimo di Palermo, bevor er sich dem Jazz und der Musikimprovisation zuwandte.

Das Publikum ist eingeladen, neue Musik zu hören, eine Musik, die offen und freundlich ist, sich fern von Akademismus hält, in der Gegenwart steht und eine starke Verbindung zur Vergangenheit aufrechterhält.

Eintritt frei
Wir bitten Corona-bedingt um Reservierung mit Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer unter info@esmh.de


 
 
26.12.2021, 18.00 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
WEIHNACHTSTANGO
Tango Ensemble Contrabajando
Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires – CD Präsentation

Das Jahr 2021 ist Piazzolla-Jahr, denn 2021 wäre der Vater des Tango Nuevo 100 Jahre alt geworden.

Das international besetzte Tango Ensemble Contrabajando um die Cellistin Felicitas Stephan feiert den 100. Geburtstag des argentinischen Tango-Königs und lässt die Zuhörer eintauchen in den musikalischen Kosmos des bekennenden Jazz- und Bach-Fans Astor Piazzolla: in die Sehnsucht, die Fröhlichkeit, die Eleganz, den Witz und die Virtuosität des Tango Nuevo.

Das Tango-Quintett begeistert mit Spielfreude, Leidenschaft, Emotionen, Kreativität und tiefgründigen Melodien unabhängig von stilistischem Schubladendenken und bezaubert sein Publikum mit einem mitreißenden Programm, das nach Argentinien und in die Hafenkneipen von Buenos Aires führt, von wo der Tango seinen Siegeszug um die Welt antrat.

Seine Heimatstadt Buenos Aires inspirierte Astor Piazzolla zeit seines Lebens und so fasst Piazzolla auch in seinen „Vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ das moderne Leben in der Großstadt Buenos Aires, deren Bewohner sich "Porteños" nennen, in Töne.
Was den Stil jener argentinischen Jahreszeiten betrifft, so ist er geprägt von den Klängen des Tangos und des Jazz, von durchaus neutönenden aggressiven Klängen und einer fast bedrohlichen Dramatik, wie sie für Piazzolla typisch sind.

Im Tango Ensemble Contrabajando haben sich fünf leidenschaftliche Musiker*innen zusammengefunden, die auf die Musik Piazzollas eingeschworen sind und mit viel Spielfreude die unterschiedlichen rhythmischen, harmonischen und klanglichen Facetten seiner Werke differenziert zum Schwingen bringen. Die Melancholie von Piazzollas Tango, die pulsierende Energie und die gefühlvolle Eleganz der „Tango Pasión“ macht das Quintett unmittelbar spürbar.

Die Cellistin Felicitas Stephan ist die künstlerische Leiterin des weltweit größten Cellofestivals „Celloherbst am Hellweg“. Traurig sanft, aber auch bestimmend deutlich lässt sie ihr Cello singen.
Sie entlockt ihrem Instrument wunderbare Kantilenen und verleiht damit dem Grundtenor des Tango Nuevo die Dimension und Ausdruckskraft der menschlichen Stimme, das ist einfach großartig. (nrwjazz.net Januar 2020)

Die aus Finnland stammende Akkordeonistin Heidi Luosujärvi vermag es, die dem Tango innewohnende Ambivalenz der Gefühle eindrucksvoll zu vermitteln. Ihr Akkordeon kann frohlocken und jubeln, aber auch wehmütig klagen. Heidi Luosujärvi ist mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und konzertiert weltweit.

Der Gitarrist Andreas Heuser gilt als einer der wichtigsten deutschen „Weltmusiker“, er ist bekannt als ein musikalischer Brückenbauer zwischen unterschiedlichen Musikkulturen und Stilen. Seit 2003 leitet er das multikulturelle Transorient Orchester, mit dem er 2017 WDR-Jazzpreisträger wurde.
Der einem breiten Publikum durch das Festival „Take5 Jazz am Hellweg“ bekannte Kontrabassist Uli Bär sorgt für ein rhythmusgebendes solides Fundament, zeigt aber auch, dass er seinen Kontrabass überzeugend solistisch spielen kann.

Die russische Pianistin Anna Polomoshnykh studierte an der "Gnesin" Musikhochschule in Moskau und ergänzte ihre klassische Ausbildung mit einem Studium der Jazz-Improvisation. Inzwischen in Deutschland beheimatet, ist sie international gefragt als Liedbegleiterin und Kammermusikerin.

Mit seiner interessanten Besetzung bildet das Ensemble Contrabajando eine Ausnahme in der Ensemble-Landschaft. Eine emotionsbetonte Bereicherung der Musik sollte es von Anfang an sein. Begleiten Sie die Musiker auf ihrer Reise nach Argentinien mit Piazzollas Musik und erleben Sie, wie das Ensemble Contrabajando „Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ von Astor Piazzolla aufführt.

Eintritt € 20,-
Anmeldung ist erforderlich unter info@esmh.de oder Telefon 0 23 31 / 30 60 066